sau_gif

www.suedafrikaunterkunft.com

Deutschsprachige Unterkuenfte in Suedafrika und Namibia

 

sau_logo

Suedafrika, South Africa, Kapstadt, Cape Town, Reisen, Unterkunft, accommodation, Pension, Gaestehaeuser, Hotels, Immobilien, Handy, Immigration, Touren, Ausfluege, Safari, Safaris, Golf, Restaurants, Autovermietung, Leihwagen, Wetter, Rand, Waehrung

Suedafrika Unterkunft HOME

HOME

Feder

SA Allgemein

 

Apartheid

 

Neue Richtung

 

Das Moderne SA

Staedte

Staedte in SA

Unterkunft

Unterkunft

Golf

Golf

 

 

Autovermietung

Autovermietung

Feder

Touren

Heiraten in Suedafrika

Heiraten

Fauna

Fauna

Kunst und Literatur

Kunst & Literatur

Gallerie

Gallerie

Feder

Immobilien

Kontakt

Kontakt

Feder

Mitglied werden

Impressum

Impressum

 

 

>

 

Copyright (c) 2010
Kirsten van Vuuren

Johannesburg

Johannesburg

 

 

 

 

...wird Umgangssprachlich, kurz und bündig ‘Jobi’ oder ‘Joburg’ genannt. In den Sprachen isiZulu wird die Stadt ‘eGoli’ genannt, was bedeutet: ‘die goldene Stelle’. In isiXhosa wird sie ‘iRhawutini’ genannt, mit der gleichen Bedeutung. 

9. Oktober 2001 fand eine Volkszählung statt. Es wurden 3.225.608 Einwohner gezählt. Johannesburg ist die grösste Stadt. Mit dem gesamten Grossraum mit nahezu 8 Mio. Einwohnern, ist Johannesburg die grösste Metropolregion im Südlichen Afrika. Doch ist Johannesburg nicht die Hauptstadt! Dies ist Pretoria, die etwa 50 Kilometer nördlich liegt. Pretoria’s neuer Name ist Tshwane.

jobi

jobi2

 

Im östlichen des grössten südafrikanischen Zentralplateaus liegt Johannesburg, welches auch unter dem Namen ‘Highveld’ bekannt ist. Die Grenzen des Grossraums Johannesburg erstrecken sich von Orange Farm im Süden bis Midrand im Norden. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen Tshwane (Pretoria ) im Norden und Ekurhuleni (East Rand, Germiston) im Osten. Johannesburg hat die geringste Fläche von diesen dreien; jedoch ist die Bevölkerungszahl am grössten. Johannesburg liegt wie gesagt auf einem Plateau, welches in etwa 1.753 m über Normalnull liegt. Johannesburg zählt zu einer der grössten Städte weltweit, die weder am Meer noch an einem bedeutenden Fluss noch an einem weiteren bedeutenden Gewässer liegt.

Meist ist das Klima sonnig und trocken. In den Sommermonaten (Oktober bis April) tauchen oftmals Gewitter und Regenschauer am späten Nachmittag (etwa gegen 16H00) auf. Ansonsten herrschen gemässigte, milde Temperaturen vor. In den Wintermonaten können die Nachttemperaturen oftmals unter den Gefrierpunkt gelangen.

Schon vor Millionen von Jahren war die Region um Johannesburg bewohnt. Ein 3.3 Millionen Jahre alter Hominide/Australopithecus africanus wurde in den Sterkfontein-Höhlen nordwestlich von Johannesburg 1998 gefunden. Dies ist das älteste bisher gefundene und vollständige menschliche Skelett.
Der ‘San’, ein Nomadenvolk, hat zum späteren Zeitpunkt vor etwa 10.000 bis 25.000 Jahre das südliche Afrika besiedelt. Bis etwa in das 11. Jahrhundert n. Chr. lebten die San der der Johannesburger-Region. Die Bantu haben die San dann immer weiter in unwirtliche Gegenden verdrängt.
Um 1880 wurde in den östlichen Gebieten des Transvaals um Barberton und Pilgrims Rest Gold gefunden. Goldgräber entdeckten 1886 die Hauptgoldader am Witwatersrand, die sich schliesslich als das grösste Goldvorkommen der Welt erwies.
Als Gründungsdatum wird der 4. Oktober 1886 genannt. Die Stadt war eine kleine Goldgräbersiedlung und Zeltstadt. Die Entdeckung des Goldes zog vielfach Arbeiter und die, die ihr Glück machen wollten aus England und der Kapkolonie in die burischen Gebiete. Binnen kürzester Zeit von 10 Jahren wuchs Johannesburg auf über 100.000 Einwohner. Der Wert des Landstriches um Johannesburg wuchs rasant. Dies führte zu Spannungen zwischen den Buren und den Briten. Die Buren, hatten während des 19. Jahrhunderts Herrschaft über die Region. Die Spannung fand ihren Höhepunkt mit dem Burenkrieg zwischen den Jahren 1899 und 1902. Die Buren verloren den Krieg sowie die Kontrolle über die Südafrikanische Republik an die Briten.

1910 ernannten die Briten die Südafrikanische Union. Dies ebnete den Weg für den organisierten Bergbau. Zur gleichen Zeit installierte die Südafrikanische Regierung ein strenges Rassensystem. Die Zuwanderung von Schwarzen und Indern wurde strengstens kontrolliert. Die schwarze und farbige Bevölkerung wurde gezwungen, in den für sie vorgesehenen Gebiete zu ziehen. Es entstanden riesige Barackensiedlungen; bekannt als ‘Townships’. Das bekannteste ist Soweto (SOuth WEstern TOwnships). Unter anderem lebte Nelson Mandela viele Jahre dort. Das Haus von Nelson Mandela ist heutzutage eine Touristenattraktion und liegt im Teil ‘Orlando’. Der nichtweissen Bevölkerung wurde es verboten, qualifizierte Arbeitsstellen anzutreten. Eine Vielzahl Schwarzer, die aus Basutoland kamen, mussten als Wanderarbeiter in den Goldminen in Johannesburg arbeiten.

Die radikale Trennungspolitik hatte den Stadtteil ‘Sophiatown’ zu Beginn des 20. Jahrhunderts trotz allem zu einem lebendigen Viertel von Johannesburg gemacht. Die verschiedenen Hautfarben lebten mehr oder weniger friedlich nebeneinander. Um 1950 fand die Apartheid-Politik Einzug in Sophiatown. Das komplette Gebiet wurde als ‘white only - area’ ausgewiesen.

Die grössten, blutigsten Unruhen brachen 1976 in Johannesburg / Soweto aus. Es wurden organisierte Demonstrationen gegen die geplante Einführung von Afrikaans organisiert. Afrikaans galt damals als die Sprache der Unterdrücker. 16. Juni 1976 schossen Polizisten auf eine Schülerdemonstration. Mehr als 550 Menschen, überwiegend Jugendliche, starben in den folgenden 12 Monaten von Demonstrationen gegen das Apartheid-Regime. Einer der Opfer in diesen Unruhen war unter anderem der 12-jährige Hector Pieterson.

Im Jahr 1990 wurde die Apartheid abgeschafft. Die diskriminierenden Rassengesetze gelten nun nicht mehr. Die Townships, die von Schwarzen bewohnt werden wurden in die Stadt integriert. Vielfach werden Vororte heute von Menschen verschiedener Hautfarben bewohnt.

Heutzutage stellt die Kriminalität das grösste Problem in/um Johannesburg dar. Leere Unterkunftsgebäude sowie Bürogebäude dominieren das Bild der Innenstadt. Aus Sicherheitsgründen vermeidet man ins Stadtzentrum zu gehen. Viele Firmen haben sich zwischen Johannesburg und Pretoria in Midrand angesiedelt. Das Bankgeschäft von Südafrika befindet sich in Sandton, was nördlich des Johannesburger-Stadtzentrums liegt.

Minenabbau herrscht schon seit langem nicht mehr vor. Die Goldquellen sind erschöpft. Neues Gold wird an anderen Orten abgebaut. Und doch wird Johannesburg in isiZulu immer noch ‘eGoli’ = Platz des Goldes genannt.

Im Jahr 2003 betrug das durchschnittliche Jahreshaushaltseinkommen etwa Rand 99.3202 (etwa 9.000 Euro). Aktuell liegt die Arbeitslosenrate bei etwa 37.3%, davon sind etwa 91% der schwarzen Mitbürger arbeitslos.

Die Einwohnerzahl von Johannesburg stieg in den Jahren von 1998 bis 2003 um etwa 22.2%.

Der Name ‘Johannesburg’ lässt sich nicht 100% finden. Man vermutet, dass die Stadt nach einem Mann namens Johannes benannt wurde. Experten gingen doch davon aus, dass die damaligen Staatsbeamten Johann Rissik und Christiaan Johannes Joubert die Namensgeber waren . Beide Männer wurden nach dem ersten Goldfund in 1886 zum Witwatersrand geschickt, um nach einem geeigneten Ansiedlungsplatz zu suchen. Sie entschieden wohl, ‘Johannesburg’ nach ihren gemeinsamen Vornamen zu benennen.

Hochhäuser dominieren das Stadtzentrum sowie die umliegenden Innenstadtviertel. Vor allem Joubert Park, Hillbrow und Berea. Firmen zogen und ziehen gerne nach Sandton. Das Zentrum von Johannesburg gilt einfach als zu gefährlich; auch unattraktiv. Mit dem Ende der Apartheid zogen viele Bewohner von Soweto sowie restliche Einwanderer aus dem übrigen Afrika in die Innenstadt. Verlassene Gebäude, verfallene Strukturen wurden in Besitz genommen. Arbeitslosigkeit und Armut fördern die Kriminalität.
Der circa 270 Meter hohe Hillbrow Tower (Fernsehturm) dominiert unter anderem die Silhouette von Johannesburg. Auch ist der Turm stilisiert im Stadtwappen zu finden

Soweto (SOuth WEstern TOwnships) ist überwiegend von schwarzer Bevölkerung bewohnt; und war während der Apartheid ausschliesslich für Schwarze ausgewiesen. Soweto zählt heute zu eines der ärmsten Gegenden von Johannesburg. Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung sind wohl vorhanden.

Ohne Frage - Johannesburg hat, wie sehr viele Grossstädte in der Welt, ein Kriminalitätsproblem. Doch das Problem war oftmals so gross, dass die Zahl der Morde die Anzahl der Verkehrstoten vielfach übertraf. Die Situation hat sich zunehmend verbessert. Man hat diverse Aufbesserungsmassnahmen im Zentrum vorgenommen. Die Spannung bleibt doch weiterhin in Soweto. Auch und obwohl die Kriminalität zurückgegangen ist - Johannesburg verliert nicht seinen Ruf einer der gefährlichsten Städte der Welt zu sein.

Man kann Johannesburg nicht unbedingt als klassisches Reiseziel benennen. Johannesburg dient als Hauptverkehrsanbindungspunkt im Flughafenverkehr; aber es werden auch Sehenswürdigkeiten geboten.

  • Cradle of Humankind = €žWiege der Menschheit und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe
  • Die Sterkfontein-Höhlen sind weltberühmt. Man hat dort Fossilien früherer Vorfahren der Gattung Homo gefunden.
  • Gold Reef City, ein grosser Vergnügungskomplex und Themenpark. Hier können Sie sich unter anderem Eindrücke einfangen vom Leben/Arbeiten der damaligen Minenarbeiter. Es ist möglich die Mine in 200 Metern zu besichtigen.
  • Carlton Centre. Mit 50 Etagen und etwa 220 m Höhe, zählt dieses Gebäude zu eines der höchsten Gebäude in Afrika. Es bietet ein Rundblick auf die Innenstadt von Johannesburg mit ihrer Umgebung.

Von gesamt Südafrika erwirtschaftet Johannesburg, die das wirtschaftliche und finanzielle Zentrum von Südafrika ist, etwa 40% des Bruttoinlandsproduktes von Gauteng sowie 16% des gesamten Landes. Der Einfluss des Bergbaus sind seid Jahren. Mehrere Zweigstellen von Regierungsbüros und Konsulaten befinden sich in Johannesburg, nebst ein Teil auch in Kapstadt.

Aufgrund dessen, dass Johannesburg nicht in der Nähe eines Gewässers liegt, ist die Thematik des Transports von Personen und Gütern in und aus der Stadt extrem wichtig. Leider, wie vieler Orts in Südafrika, fehlt es an einem umfangreich, strukturierten sowie zuverlässigem öffentlichen Personenbeförderungsnetz. Sammeltaxis bilden ein Grossteil des Transportwesens.

Der Busverkehr in Johannesburg wird von der ‘Metrobus’ ausgeführt. Etwa 550 Fahrzeuge (einstöckige und Doppeldecker-Busse) bestimmen das Netz auf 84 verschiedenen Routen.

Herkömmliche Taxis und die ‘Minibus-Taxis’ (Black Taxi) bestimmen zudem das Stadtbild. Taxis im Europäischen Sinn dürfen Fahrgäste nicht vom Strassenrand aufnehmen. Das Taxi wird zu einem gewünschten Startort gerufen. Solche Taxiunternehmen sind selten anzufinden.

Tempest Logo 2
Flüge bei Skycheck.com >

 

 

 

 

 

 

Active Search Results>

Suedafrika Unterkunft>

free counters>