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Kirsten van Vuuren

Suedafrika Allgemein

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Flagge von Südafrika
von 1928 bis 1994

 

Existierende Flagge
von Südafrika

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  • Geschichte/Apartheid
  • Die Neue Richtung

Geschichte

Mit Gründung der Südafrikanischen Union wurden die ersten Rassentrennungsgesetze eingeleitet.

Durch die ‘Job Reservation’ war es verboten, dass Schwarze qualifizierte Arbeitsplätze belegen konnten. Hochwertige Arbeitsplätze blieben nur den Weissen vorbehalten. Arbeitsbedingungen für schwarze Minenarbeiter wurde durch das ‘Mines and Works-Gesetz’ (1911) geregelt. Der Zufluss von Wanderarbeitern fuer Bergwerke wurde mit dem ‘Native Labour-Gesetz’ geregelt. Streiks wurden als krimineller Akt behandelt.

Mit dem ‘Native Land Act’ (1913) wurde es schwarzen Mitbewohnern Südafrikas verboten Grund und Boden zu erwerben; womit der Grundstein fuer die ‘Homeland-Politik’ gelegt war.

Der Übergang Südafrikas von Kolonialgebieten zu einem ansprechenden Industriestatt vollzog sich zwischen den beiden Weltkriegen. Südafrika nahm an der Seite von Grossbritannien teil. 1920 erhielt die Südafrikanische Union (Mitglied des Völkerbundes) das Mandat über Deutsch-Südwestafrika (Namibia), welches 1914-1915 von südafrikanischen Truppen erobert wurde.

Für weisse Arbeiter traten schwere Zeiten in den 1920-igern ein, da deren Arbeitsplätze und Löhne durch die Konkurrenz der reichlichen und günstigeren schwarzen Arbeiter bedroht wurde. Anstehende Kündigungen führten zu Streiks; und zur Gründung der Südafrikanischen Kommunistischen Partei (SACP).

Die oppositionelle ‘National Partei’ erlangte 1924 die Regierung. Das Parteimotto lautete: ‘Schaffung eines nationalen Christentums, Schutz von Rasse und Kultur der Buren’ unter Fortsetzung der Rassentrennungspolitik.

Afrikaans wurde nebst Englisch im Jahr 1925 zweite Landessprache.

Durch eine Vielzahl von Gesetzen wurden die Rechte der Schwarzen in den Jahren weiter eingeschränkt Mit dem ‘Natives Urban Act’ (1923) wurde die Möglichkeit freigegeben, dass in Städten Wohngebiete für Schwarze eingerichtet werden konnten. Bekanntestes Beispiel: Soweto. Weitere Gesetze folgten 1950, um fuer Coloureds und Asiaten bestimmte Wohngebiete festzulegen.

Das ‘Book of life’ kontrollierte die Zuwanderung von Schwarzen in die Städte. Die Passgesetze wurden verschärft und waren verhasst. Jeder schwarze Mitbürger war verpflichtet allzeit ein Pass mit sich zu führen. Zu passierende Grenzstellen und der Arbeitgeber mussten im ‘Book of life’ vermerkt sein. Arbeitslose bekamen keinerlei Passierscheine. Die Polizei hatte das Recht schwarze Bewohner, die sich nicht mit dem ‘Book of life’ ausweisen konnten, zu verhaften. Vielfach wurden die Inhaftierten als Sklaven auf Zeit an weisse Farmer verliehen. Dieses Passgesetz wurde 1952 auf Frauen ebenso ausgedehnt, da sehr viele in den Häusern der Weissen tätig waren.

1927 wurde mit dem ‘Immorality-Gesetz’ eingeführt, dass sexuelle Beziehungen zwischen Menschen verschiedener Rassen eine Strafe darstellten; woraufhin 1949 cas ‘Prohibition of Mixed Marriages-Gesetz’ folgte, dass Mischehen verbot.

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Mit der Bildung einer grossen Koalition aus ‘National Partei’ und ‘Südafrikanischer Partei’ wurde 1933 die Regierung übernommen. Ein Jahr darauf vereinigten sich beide Parteien. Protestierende folgten Pfarrer und Zeitungsverleger D. F. Malan, Anführer der Nationalisten in der Kap-Provinz. Es wurde die ‘gesäuberte National Partei’, der Vorläufer der ‘National Partei’, gegründet. Es folgten im ganzen Land mehrere nationalistische Gruppierungen.

Die grosse Koalition (NP und SAP) verabschiedeten 1936 das ‘Eingeborenen-Vertretungsgesetz’. Der geschaffene Rat besass lediglich beratende Funktionen; bot aber die Basis, das in der Kapprovinz geltende liberalere Wahlrecht der Schwarzen aufzuheben. Das ‘Native Land-Gesetz’ wurde ebenso verändert. Reservationen, in denen schwarze Mitbuerger Grundbesitz erwerben können, wurde vergrössert.

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